Dec
30
2011
Ich benutze syslog-ng als Syslog-Daemon und logcheck, um mich über Auffälligkeiten in den Logs informieren zu lassen. Bei Fedora gehören die Logfiles normalerweise dem Benutzer root und der Gruppe root. Logcheck soll aus Sicherheitsgründen nicht als Benutzer root laufen. Bei Fedora gibt es einen logcheck-Nutzer, der in der Gruppe adm ist. logcheck darf in der Standardkonfig jedoch keine Logfiles lesen.
Zum einen kann man dem beikommen, indem man in der Datei /etc/logrotate.d/syslog den folgenden Eintrag zufügt:
create 0640 root adm
Syslog-ng lässt sich damit jedoch noch nicht zur Mitarbeit überreden, es überprüft die Rechte an den Log-Dateien und korrigiert diese notfallt. Daher benötigt man für syslog-ng noch die folgende kleine Änderung im Config-File:
destination d_mesg {
file("/var/log/messages"
owner("root")
group("adm")
perm(0640)
);
};
destination d_auth {
file("/var/log/secure"
owner("root")
group("adm")
perm(0640)
);
};
Feb
13
2011
Am 12.02.2011 fand der diesjährige Linux-Informationstag Oldenburg (LitOL) in den Räumen der KDO statt. Interessierte Besucher konnten sich zu verschiedenen Themen rund um Linux, freie Software und Freifunk informieren.
Das Fedora-Projekt ist mit einem Informationsstand vertreten gewesen, nicht nur lokale Vertreter waren anwesend, sondern auch Christoph Wickert hat uns tatkräftig unterstützt und einen Vortrag gehalten.
Mein Vortrag zum Thema Linux für Einsteiger war von ca. 30 Personen besucht. Die Folien kann man hier herunter laden.
Inzwischen ist ein Rückblick verfügbar. Die Veranstalter haben sich sehr viel Mühe gegeben und für eine gelungene Veranstaltung gesorgt!
Nov
01
2010
Der Neukauf eines Mobiltelefons bescherte mir ein HTC Desire. Nach dem Test in einem Elektro-Discounter war ich begeistert, denn dieses Telefon ist auf Anhieb zu bedienen; außerdem wird ein Linux verwendet.
Das Gerät läßt sich mit kleinen Programmen, auf neudeutsch “Apps” noch besser nutzen. Im Android-Market, der als zentrale Sammelstelle für Apps dient, findet sich eine schier unendliche Zahl von Anwendungen. Sobald man genau weiß, wonach man sucht, wird man schnell fündig. Ansonsten probiert man sich durch eine große Anzahl von Programmen hindurch. Dabei stellt man fest, dass diese sich durchaus viel mehr Rechte nehmen wollen, als sie zur Funktion benötigen, darunter auch recht prominente Programme wie Opera Mini (ein Webbrowser), das den Telefonstatus und die Anruferliste lesen wollte.
Die folgende Liste von Anwendungen habe ich für mich als brauchbar entdeckt:
- K-9 Mail als Ersatz für das mitgelieferte Mailprogramm. Es kann mit mehreren Ordnern umgehen
- Dolphin HD ist ein Webbrowser, der sich mit Plugins erweitern läßt.
- Tweetdeck ist ein Twitter-Client
- ColorNote ein Programm zum Erfassen von Notizen, z.B. Einkaufszetteln
- Wifi Analyzer zeigt die verfügbaren WLAN-Netze an und gibt Hinweise für das Eigene.
- NavDroid ist eine Offline-Navigationsanwendung basierend auf OpenStreetmap-Karten
- RMaps ist eine Anendung, die die momentane Position auf Landkarten anzeigt. Kartenmaterial wird aus dem Netz geladen und im Telefon (bzw. SD-Karte) zwischengespeichert. Dabei kann das Programm verschiedenste Quellen verwenden
- OSMTracker ist nützlich, wenn man Karten für OpenStreetmap erfassen möchte. Außerdem ist es der Härtetest für den Akku
- AdvancedTaskKiller beendet Prozesse
- Battery Indicator Pro zeigt detaillierter den Batteriestand an.
- DroidSCP SCP Client
- ConnectBot ssh client
- (to be continued…)
Jan
30
2009
Obwohl es viele Anleitungen hierzu gibt, auch noch einmal:
Rauskriegen, wo der USB-Stick gemountet wird, hier im Beispiel /dev/sdb1. Anschließend unmounten.
cryptsetup -c aes-cbc-essiv:sha256 -y -s 256 luksFormat /dev/sdb1
Dann überlegen, wie der Stick später mal gemappt werden soll (unter /dev/mapper). Im Beispiel soll das dann /dev/mapper/usbstick heissen.
cryptsetup luksOpen /dev/sdb1 usbstick
mke2fs -j -L "USBStick" -m 0 /dev/mapper/usbstick
Stick vom Rechner ziehen und wieder anstecken. Gnome fragt sogar nach der Passphrase und mounted den Stick automatisch.
Jan
17
2009
Nach langer Überlegung habe ich mir, auch als Ersatz für ein Laptop, welches den Platz einer 250 GB USB1.1 Festplatte zur Verfügung stellt, ein QNAP TS 109 II zugelegt. Der erste Eindruck ist schon nicht schlecht. Einbau der dazugekauften Platte war wirklich einfach und gut vorbereitet. Das Einrichten ansich war dann nicht mehr ganz so einfach, weil man zunächst ein Windows braucht.
Später stellte sich heraus, dass ich das nicht gebraucht hätte. Nach kurzer Überlegung ersetzte ich das mitgelieferte Betriebssystem durch Debian Lenny. Die Anleitung hierzu ist wirklic sehr gut. Persönlich fand’ ich das aufspielen des Debian auch einfacher, als die dorch recht volle Web-Oberfläche.
Jan
12
2009
Irgendwie fühlte sich der Rechner langsam an. Nach einigem Suchen stellte ich fest, dass glxgears nur etwa 60 frames pro Sekunde und nicht, wie erwartet, etwa 800 Frames produzierte. Es stellte sich heraus, dass es in der driconf eine Option gibt, mit Hilfe derer der Rechner auf ein Sync-Signal am Monitor wartet, um dann das nächste Bild auszugeben. Das erklärt auch, dass nur noch 60 Bilder ausgegeben werden.
Als das abgestellt war, lief es wieder viel flüssiger, die entsprechende Option unter driconf lautet “never synchronize with vertical refresh
Jan
11
2008
Auf dem Schreibtisch steht ein Laptop und ein Monitor. Warum also nicht den Monitor am Schleppi benutzen und damit den Desktop erweitern? Ganz einfach
In die xorg.conf die folgende Zeile einfügen (in der Screen Section):
Section "Screen"
Identifier "Screen0"
Device "Videocard0"
Monitor "Monitor0"
DefaultDepth 24
SubSection "Display"
Viewport 0 0
Depth 24
Virtual 2680 1050 # <- hier
EndSubSection
EndSection
Dabei berechnet sich die Größe aus der Bildschirmgröße, die beide Bildschirme zusammen bilden werden, bei Schirmen nebeneinander dann die größere der beiden vertikalen Auflösungen.
xrandr -q gibt Auskunft über die angeschlossenen Monitore, mit xrandr –output VGA-1 –rightof LVDS sagt man, dass ein über VGA angeschlossener Monitor rechts vom Notebook auf dem Schreibtisch steht.
Leider hab’ ich noch nicht herausgefunden, wie man dann auch die Schriften hübsch macht, jedenfalls sehen sie anders aus als vorher.
Nov
27
2007
Unerwünschter Mail rückt man vielleicht am ehesten mit einem strikt eingestellten Mail-Daemon und Spamassain zu Leibe.
Tell postfix to use spamassassin
In master.cf, add -o content_filter=spamassassin
# ==========================================================================
# service type private unpriv chroot wakeup maxproc command + args
# (yes) (yes) (yes) (never) (50)
# ==========================================================================
smtp inet n - - - - smtpd
-o content_filter=spamassassin
Then, at the end of the file, you must tell postfix what the content filter “spamassassin” should do. Add the following lines:
spamassassin unix - n n - - pipe
user=nobody argv=/usr/bin/spamc -f -e
/usr/sbin/sendmail -oi -f ${sender} ${recipient}
(gefunden bei http://www.hurring.com/scott/howto/postfix_spamd/ ) Sehr cool, sehr kurz.
Nov
10
2007
Am Donnerstag kam Fedora 8 heraus; der Release-Kandidat 3 ist jedoch mit der finalen Version bit-gleich. Außerdem ist Rawhide, die Entwickler-Version, bis zum Erscheinen der endgültigen Version identisch mit der Fedora-8-Version gewesen, sodass man auch vorher schon auf diese Version updaten konnte. Gesagt getan: In der Datei /etc/yum.repos.d/development.repo die Variable enable=1 gesetzt und anschließend ein yum upgrade aufgerufen. 1.1 Gig rauschen über die Leitung. So weit die Theorie. Diese Methode ist aus gutem Grund nicht von den Entwicklern unterstützt. Bei mir kam es einige Pakete vor dem Ende der Installation zu einem Stillstand. Es ging irgendwie nicht weiter. Schlussendlich hab’ ich die Kiste neu gestartet, mit dem Erfolg, dass einige Pakete in 2 Versionen (Fedora 7 und
auf dem Rechner lagen. Das lässt sich mit gezieltem suchen und rpm -e recht schnell erledigen.
Leider wacht das Notebook mit dem Fedora-Kern nicht mehr aus dem Suspend2RAM auf, was ziemlich ärgerlich ist. Was genau los ist, kann ich noch nicht sagen. Den Gnome-Power-Manager benutze ich schon seit Erscheinen nicht, da ich nach dem Suspend noch die USB-Module wieder laden muss und auch der madwifi-Treiber ist immer noch nicht suspend-fähig. Schade also!
Weiter ist mir aufgefallen, dass das usb_uhci-Modul den Prozessor zuverlässig im C2-Status hält, was für das Stromsparen schlecht ist. Entfernt man das Modul mit modprobe -r usb_uhci schläft der Prozessor weiter in C4